La Cantiga de la Serena aus Italien eröffnet eine musikalische Landkarte der alten Mittelmeerkulturen – den Weg, auf dem sich Menschen, Sprachen, Legenden und Lieder seit Jahrhunderten bewegen. Durch die Kombination von Instrumenten aus verschiedenen Traditionen und improvisatorischer Freiheit schafft dieses Ensemble einen Klang, der zeitgenössisch und doch tief in der Geschichte verwurzelt ist.
Das Programm vereint Melodien aus den Regionen Apulien, Salento und Kalabrien, Tarantellas und Pizzicatos, die vom Rhythmus des Tanzes erfüllt sind, und sephardische Cantigas (Lieder) von außergewöhnlicher Sanftheit, die das kulturelle Erbe der jüdischen Diaspora in Spanien bewahren. Das monotone Plätschern der Wellen, die Tänze auf den Plätzen der Städte, die Traurigkeit der Frauenlieder und die Sehnsucht der Reisenden – all das wird von dem Flötisten und Harfenisten Giorgio Santoro, dem Sänger und Multiinstrumentalisten Fabrizio Piepoli und dem Gitarren-Maestro Adolfo La Volpe erzählt.
Auf dem Programm stehen:
Riturnella (trad.Kalabrien)
Omorfoula – Uailì (traditioneller mazedonischer Tanz / trad. Apulien)
Tarantella di S. Michele (trad. Apulien)
Vorrei Volare(übertr. Salento)
La Novia(Cantiga trad. sephardisch)
Matonna te lu mare (Giuseppe Marangio)
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Si veriash(Cantiga trad. sephardisch)
Yo m’enamori d’un aire(Cantiga trad. sephardisch)
Adio querida(Cantiga trad. sephardisch)
Pizzica di S. Vito deiNormanni (übertr. Salento)