Eröffnung der Gemäldeausstellung „Keista“ von Agota Bričkutė

2026-07-16 - 2026-07-16

Uhrzeit

17:30

Standort

Stadtverwaltung von Klaipėda I.Kant Öffentliche Bibliothek Kunstabteilung
J.Janonio g. 9
Eröffnung der Gemäldeausstellung „KEISTA“ von Agota Bričkutė
Datum: 16.07.2026, 17:30 Uhr
Ort: KUNSTABTEILUNG der Imanuel-Kant-Öffentlichen Bibliothek in Klaipėda (Janonio-Straße 9, Klaipėda)
„Seltsam. Oft sagen wir das, ohne etwas zu verstehen, voller Verwunderung, ohne es zu akzeptieren – oder vielleicht im Gegenteil: überrascht aus Neugier, als hätten wir einen noch unbekannten Aspekt der Realität berührt. Manchmal sprechen wir dieses Wort mit Angst und Zweifel aus, denn das Leben ist nicht vollständig erforscht.“
Das Leben erscheint mir oft seltsam. Und ich fühle mich darin seltsam – zu emotional, zu sensibel, zu kindlich. Mit der Zeit erscheint mir diese Seltsamkeit in mir selbst und in anderen jedoch immer schöner und authentischer. In dieser Seltsamkeit sehe ich viel Raum für die Entfaltung meiner Kreativität.
So offenbart diese Ausstellung die Seltsamkeiten der äußeren und inneren Welt – Bäume, die an Menschen erinnern, Menschen, die an Masken erinnern, und eine Natur, die die Gestalt eines Traums angenommen hat.
Das Leben ist seltsam; oft übersteigt es unser begrenztes Verständnis. Vielleicht ist mein Schaffen deshalb etwas eigenartig – ich muss auf Surrealismus und Symbolismus zurückgreifen, um diese Intensität der Realität zu neutralisieren…“ – die Künstlerin Agota Bričkutė.
ÜBER DIE AUTORIN
Agota Bričkutė (geb. 1993 in Klaipėda) ist eine Malerin und Kunsthistorikerin der jungen Generation. Im Jahr 2016 schloss sie ihr Bachelorstudium der Kunstgeschichte an der Fakultät für Kunst der Vytautas-der-Große-Universität in Kaunas ab. Seit 2017 widmet sie sich der Malerei und hat an über 20 Gruppen- und Einzelausstellungen in ganz Litauen teilgenommen. Die Gemälde der Künstlerin befinden sich in den Sammlungen privater Sammler in Litauen, Deutschland, Norwegen, den Niederlanden, der Schweiz, den Vereinigten Staaten von Amerika und Chile.
In ihrem Schaffen stehen die Genres Porträt und Landschaft im Vordergrund, wobei die Ästhetik des Surrealismus und des Symbolismus vorherrscht. Mithilfe von Gesichtern oder Naturformen versucht A. Bričkutė, menschliche Zustände zu personifizieren und im Bild die im Alltag entstehenden Einsichten und Empfindungen zu visualisieren. Bei der Gestaltung von Landschaftsbildern stützt sich die Künstlerin häufig auf in der Realität existierende Motive, stilisiert diese jedoch und betont dabei die Verspieltheit des Alltags sowie die unerwarteten Formen, Farbgebung sowie die Kontraste zwischen Hell und Dunkel hervorhebt.
In der Malerei ist für die Künstlerin ein intuitiver, automatischer Schaffensprozess, der die Impulse des Unterbewusstseins freisetzt, von besonderer Bedeutung. Die während des Malens spontan entstehenden Bilder fügen sich zu einer symbolischen und allegorischen Erzählung zusammen und entführen den Betrachter in einen Zwischenraum zwischen Realität und Fantasie.
Die Ausstellung dauert noch bis zum 7. August.

* Für die Übersetzung der Ereignisinformationen wurde eine automatische Übersetzung verwendet.