2. Juli 2026, 17:30 Uhr In der Zweigstelle Melnragė der Stadtbibliothek Klaipėda (Molo-Straße 60) wird die Einzelausstellung „(De)konstruierte Identität“ mit digitalen Kunstwerken von Tomas Kregždė präsentiert. Die Ausstellung ist bis zum 31. Juli 2026 zu sehen.
Die (De-)Konstruktion der visuellen Identität durch Fotografie, Farbe und Körpersymbolik
Die Ausstellung „Dekonstruierte Identität“ lädt dazu ein, den Menschen ohne Schminke, ohne Masken und ohne gesellschaftliche Filter zu betrachten – so, wie er sich unter Druck, im Wandel oder inmitten innerer Unruhe offenbart. Es handelt sich um eine künstlerische Untersuchung darüber, wie unser Körper, unser Gesicht und sogar unser Verhalten nicht nur zu Erkennungsmerkmalen werden, sondern auch zu sich ständig verändernden, verletzlichen und manchmal verzerrten Fragmenten unserer Identität.
Tomas Kregždė ist ein Schöpfer visueller Poetik, der aus den Erfahrungen des Alltags in die Weiten der Kunstwelt hineingewachsen ist. Seine Werke sind nicht nur ästhetische Formen, sondern auch eine Reflexion innerer Zustände, emotionaler Reisen und existenzieller Suche. Tomas ist ein Künstler, der in und für das Schaffen lebt, ein Mensch, der in seinen Werken nach wahrer Schönheit sucht: nicht nach einer glänzenden Oberfläche, sondern nach einer tiefgründigen Schönheit, die durch Erfahrung und Gefühl erlebt wurde. Sein künstlerischer Ausdruck zeugt davon, dass wahre Kunst aus einem authentischen Leben entspringt, aus der Fähigkeit zu lieben, zu leiden, Fehler zu machen und wieder aufzustehen. Tomas ist ein Reisender zwischen den Welten: zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, zwischen dem, was wir heute sind, und dem, was wir werden können.
Während der Veranstaltung darf fotografiert, gefilmt und Werbung gemacht werden.
Öffnungszeiten der Bibliothek in Melnragė:
Mo–Fr 10.00–18.00 Uhr, Sa–So geschlossen.