Samstag, 26. September, Klaipėda
, 19:00 Uhr – Konzert „PLARTFORMOS jaunieji“ und Vorstellung der Festival-Schallplatte / Mitwirkende: Aistis Bielkauskas, Urtė Krutkevičiūtė, Jokūbas Sarulis, Liepa Vozgirdaitė.
@Herkus Kantas (Naujoji Uosto g. 3, Klaipėda). 2 Std.
, 19:00 Uhr – Konzert „PLARTFORMOS jaunieji“ und Vorstellung der Festival-Schallplatte / Mitwirkende: Aistis Bielkauskas, Urtė Krutkevičiūtė, Jokūbas Sarulis, Liepa Vozgirdaitė.
@Herkus Kantas (Naujoji Uosto g. 3, Klaipėda). 2 Std.
EMPFOHLEN für Archäologen der authentischen Klangkunst
20 Jahre sind ein bedeutender Zeitraum – nicht nur für ein Festival, sondern auch für den Menschen. In der Zeit, seit der das internationale Kunstfestival „Plartforma“ besteht, ist eine ganz neue Generation von Künstlern herangewachsen. Heute lädt das Festival dazu ein, ihre Stimmen, ihre kreativen Ausrichtungen und ihre klanglichen Experimente kennenzulernen.
An dem Konzert wird Aistis Bielkauskas teilnehmen – ein Absolvent des Stasys-Šimkus-Konservatoriums in Klaipėda, der derzeit an der Fakultät für Kunst der Vytautas-der-Große-Universität studiert. Er begann bereits in seiner Kindheit mit dem Komponieren und hat seine Werke unter anderem beim Festival „Mėnuo Juodaragis“ präsentiert; außerdem arbeitete er mit dem Museum für die Geschichte von Kleinlitauen bei der Entwicklung des virtuellen Lernspiels „Klaipėda. 1923“ zusammen. Aistis’ Musik zeichnet sich durch einen alternativen Ansatz und einen experimentellen Klang aus.
Das Abendprogramm wird zudem durch Jokūbas Sarulis bereichert. Nach seinem Abschluss am Vydūnas-Gymnasium in Klaipėda setzt er derzeit sein Studium im Studiengang Schauspielkunst an der Litauischen Musik- und Theaterakademie fort. Jokūbas wird Gedichte aus Marcelijus Martinaitis’ „Kukučio baladės“ vortragen und über seine neuesten künstlerischen Auseinandersetzungen berichten.
Mit ihr auf der Bühne steht die Künstlerin der jungen Generation Urtė Krutkevičiūtė, deren musikalischer Werdegang mit dem Studium des Klaviers und des Glockenspiels begann, und sich später auf den Bereich der elektronischen Musik und der künstlerischen Reflexion ausweitete. Inspiriert von minimalistischer und atmosphärischer Musik lotet Urtė in ihren Werken die Grenzen zwischen akademischer und zeitgenössischer Musik, zwischen Struktur und Spontaneität sowie zwischen den Klängen des Alltags und deren künstlerischer Transformation aus.
Den Abschluss des Konzerts bildet die Komponistin und Interpretin Liepa Vozgirdaitė, die in diesem Jahr an der künstlerischen Residenz des Festivals teilnimmt, in Dresden lebt und arbeitet und sich mit experimentellen Klangpraktiken auseinandersetzt. Ihre Werke wurden auf renommierten internationalen Bühnen und Festivals präsentiert: „Elbphilharmonie Hamburg“, „Impuls Festival Graz“, „PAN Music Festival“, „Ung Nordisk Musik Festival“ sowie in Litauen bei den Festivals „Jauna muzika“, „Muzikos ruduo“, „Muzika erdvėje“ und anderen. Liepas Musik wurde von Ensembles wie dem „Decoder Ensemble“, dem „MDR-Sinfonieorchester“, „Apartment House“, „Tapiola Sinfonietta“, „Synaesthesis“ und andere aufgeführt. Liepa ist Gründerin und Mitglied des Ensembles für experimentelle Musik „Artisans“ sowie Teil des künstlerischen Duos „Opus 58“. Im Rahmen des Konzerts wird sie ihre neuesten künstlerischen Erkundungen vorstellen, die während einer einwöchigen Künstlerresidenz entstanden sind.
Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem eine zum 20-jährigen Jubiläum des Festivals gewidmete Veröffentlichung vorgestellt – die Schallplatte „Klaipėda“, auf der die Werke der Kreativresidenzen der letzten Jahre versammelt sind. Auf der Schallplatte sind zu hören:
Audrius Šimkūnas – Klaipėda
Girnų Giesmės – Vartai
Kristijonas Lučinskas – KL24
Donatas Bielkauskas und Vytautas Labutis – KLP2025
Yana Shliabanska (UA) – „Musik für die Fähre I“ (Outbound) und „Musik für die Fähre II“ (Return)
Jacek Doroszenko (PL) – „Hintergrund der Utopie“
Audrius Šimkūnas – Klaipėda
Girnų Giesmės – Vartai
Kristijonas Lučinskas – KL24
Donatas Bielkauskas und Vytautas Labutis – KLP2025
Yana Shliabanska (UA) – „Musik für die Fähre I“ (Outbound) und „Musik für die Fähre II“ (Return)
Jacek Doroszenko (PL) – „Hintergrund der Utopie“